Challenge Roth ist kein normales Rennen. Es ist ein Erlebnis — eines, das schwer zu beschreiben ist, wenn man es nicht selbst erlebt hat. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen. Hunderttausende Zuschauer. Eine Atmosphäre, die man an keinem anderen Punkt der Welt findet. runningsociety-Coach Axel Ganzert war 2024 dabei — und blickt zurück.
Was Challenge Roth besonders macht
Roth ist eines der bekanntesten und beliebtesten Long-Distance-Triathlons der Welt. Was es von anderen Rennen unterscheidet, ist nicht die Distanz — die ist bei jedem Ironman dieselbe. Es ist die Energie. Die Strecke durch die fränkische Landschaft ist gespickt mit Zuschauern, die nicht nur klatschen, sondern wirklich mitfiebern. Bands, Sprecher, volle Dörfer — das Rennen hat eine eigene Seele.
Für Axel war genau das der Schlüssel: In den härtesten Momenten des Rennens ist es nicht die eigene Willenskraft, die trägt. Es ist die Energie der Menschen am Streckenrand. Das klingt romantisch — und es ist auch so gemeint.
Die Menschen, die am Renntag da sind
Ein Ironman ist keine Soloerfahrung — auch wenn man alleine läuft.
Freundin Laura war da. Für jeden Athleten, der weiß, wie intensiv eine Ironman-Vorbereitung das Privatleben prägt, ist das keine Selbstverständlichkeit. Am Renntag an einer Strecke zu stehen und jemanden durch 226 Kilometer zu begleiten — das ist eine eigene Leistung.
Coach Stefanie Hansen — die schnellste Trainerin bei runningsociety — war ebenfalls vor Ort. Ihre Präsenz am Streckenrand gibt einem Athleten etwas, das kein Plan leisten kann: das Gefühl, dass jemand, der weiß was er tut, in diesem Moment an einen glaubt.
Dominik Fechner — im Freundeskreis einfach "der Fechner" — ist HYROX PRO Athlet und Triathlet, also jemand, der selbst weiß, was es bedeutet, an die eigenen Grenzen zu gehen. Sein Support am Renntag hatte die Qualität, die nur jemand geben kann, der selbst dort war.
Freude trotz — oder wegen — der Extrembelastung?
Das ist die Frage, die viele Außenstehende stellen: Macht das wirklich Spaß? 226 Kilometer, oft über 10 Stunden, in Hitze, mit brennenden Beinen?
Axels Antwort ist klar: Ja. Und zwar nicht trotz der Belastung, sondern durch sie.
Es gibt Momente in einem Ironman, die sich kaum replizieren lassen. Der Einlauf ins Ziel nach einem langen Tag. Die letzte Kurve, wenn man das Ziel sieht. Der Moment, wenn die Erschöpfung kurz weicht und das Bewusstsein durchdringt: Ich habe das getan. Diese Momente sind intensiv, weil der Weg dorthin intensiv war.
Sportpsychologische Forschung bestätigt, was viele Ausdauersportler intuitiv wissen: Menschen empfinden tiefe Zufriedenheit besonders dann, wenn eine Leistung mit echter Anstrengung erkauft wurde — nicht trotz des Aufwands, sondern wegen ihm. Der Fachbegriff dafür ist "Effort Justification" — je mehr wir investieren, desto bedeutsamer erleben wir das Ergebnis.
Was bleibt
Challenge Roth 2024 ist für Axel kein abgehaktes Event. Es ist ein Maßstab — für das, was möglich ist, wenn man konsequent auf ein Ziel hinarbeitet, und für die Menschen, die dabei eine Rolle spielen.
Wenn du selbst an einem großen Ausdauerziel arbeitest — ob Triathlon, Marathon oder HYROX — findest du bei runningsociety Coaches, die nicht nur Pläne schreiben, sondern verstehen, was der Weg dorthin bedeutet.
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